Der Griff nach dem Süßen

Wer kennt das nicht, den Griff nach dem Süßen? Vom Verlangen ab und an kann sich das bis zur Sucht auswachsen. Ist das ein Bedürfnis der Seele oder ein körperlicher Mangel? Der Frage um das seelische Bedürfnis will ich hier nicht nachgehen. Mein Anliegen ist der übersteigerte Nahrungsbedarf an Zucker. Worin hat der seine Ursache und wie kann man das steuern?

Zucker suess

Ohne Blutzucker geht ja gar nichts. Zur Versorgung des Körpers stehen Stärken aus Getreide und Kartoffeln zur Verfügung und alle die Zucker aus Früchten, Stängeln und Wurzeln. Die Stärke wird schon in Mund und Magen zu Zucker zerlegt mit Hilfe eines Enzyms im Speichel bzw. im Magensaft. Die Aufnahme der Zucker ins Blut erfolgt im Dünndarm, wo weitere Enzyme die abschließende Zerlegung in sogenannte Einfachzucker leisten. – So lehrt es uns die moderne Biologie, so ist das heute der Regelfall.

Ist nun die Aufnahme der Einfachzucker im Darm geschwächt, muß man viel Süßes essen, um genug Blutzucker haben zu können. Kinesiologisch finde ich für die meisten Menschen heutigen Tags eine Nährstoffaufnahme im Darm von nur etwa 20% des Möglichen. Also muß der „normale“ Mensch heute etwa fünf mal so viel Stärke und Zucker zu sich nehmen wie der Körper eigentlich braucht. 80% davon speisen die Darmflora und sind eine wesentliche Ursache für Blähungen und Übersäuerungen im Darm.

Oft haben sich im Darm wegen des überhöhten Angebotes an Kohlehydraten und zumeist auch an Eiweiß Pilze angesiedelt, die da nicht hineingehören. Diese Pilze, wenn es denn viele sind, können mit ihrem hohen Bedarf an Nährstoffen Attacken von Heißhunger auslösen. Damit wird der Teufelskreis aus Unterversorgung des Körpers und Überfütterung der Darmflora nur noch heftiger.

Will man da heraus, so ist das Ziel, die Nährstoffaufnahme im Darm zu steigern, möglichst auf 100%. Das ist gleichbedeutend einer Regeneration der Darmschleimhaut. Der erste und wichtigste Schritt dafür ist die Ausleitung von Säuren und Schlacken aus der Darmwand. Das wiederum benötigt als wichtigstes Mittel reines, aktives Trinkwasser, das man aus einem Umkehrosmosefilter in Verbindung mit einen PLEROMA Aktivator haben kann.

Brauchen wir aber überhaupt Zucker? Ist nicht die Versorgung über Stärken alleine, also über gutes Getreide möglich? Dazu mehr beim nächsten mal.

Bild: pixabay.com/Tariq786/thx

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