Der Griff zum Brot

Was also braucht es, dass der Griff zum Brot das Normale wird? Ich besprach im letzten Artikel die heute üblichen Verdauungsabläufe und möchte nun schildern, wie anders sich, erfasst mit der Kinesiologie, die Verdauung bei Menschen darstellt, die ihre Körper vollständig entschlackt und entgiftet haben und deren Epiphyse als Inkarnationsort des Ich frei ist und vollständig arbeitet.
brot

Die Epiphyse ist danach der „Kopf“ der Ich-Organisation. Das ist jener funktionale Zusammenhang im Körper, mit dem das Ich die gesunden seelischen und organischen Funktionen im Körper gemäß seiner geistigen Erfordernisse steuert. So bestimmt die Epiphyse auch die Zusammensetzung der Verdauungssäfte, insbesondere der Speichel von Mund, Bauchspeicheldrüse und (!) Wurmfortsatz, wenn das Ich des Menschen frei ist.

Der Wurmfortsatz ist dann tatsächlich die Dickdarm-Speicheldrüse. Jetzt gibt es im Speichel des Mundes und im Magensaft keine stärkespaltenden Enzyme mehr, also hier findet keine Zuckervorverdauung mehr statt. Ebenso enthalten der Speichel der Bauchspeicheldrüse und die Dünndarmsäfte keine stärke- oder zuckerspaltenden Enzyme mehr. Der Dünndarm leistet nur die Verdauung der Fette und eines Teiles vom Eiweiß.

Im Blinddarm reift über 24 Stunden ein Sauerteig. Die dafür nötige Bakterienkultur siedelt im Wurmfortsatz, wird dort fortlaufend erhalten. Sieben mal am Tag sondert der Wurmfortsatz seinen Speichel und etwas von seiner Bakterienkultur in den Blinddarm ab. Einmal täglich, in früher Morgenstunde, entläd sich der Blinddarm in den aufsteigenden Dickdarm. Der Sauerteig ist dann der Starter für einen intensiven Aufschluß des Darminhaltes, in der besonders die Stärke der Nahrung umgewandelt wird zu Einfachzuckern. Auch Pflanzenfasern werden dabei teilweise verdaut.

Die Verdauungskraft ist enorm. Der Dickdarm des erwachsenen Menschen kann bis zu 50 g Einfachzucker je Stunde aus Stärken und Fasern zur Verfügung stellen. Das alleine deckt den Kalorienbedarf bei schwerer körperlicher Arbeit! Weiterhin leistet der Dickdarm im Zusammenwirken mit seiner jetzt so anderen Darmflora etwa 80% der Immunabwehr.

Ich möchte noch einmal sagen, daß diese Vorstellungen von mir kinesiologisch erarbeitet sind. Es fehlt dazu bisher der wissenschaftliche Nachweis. Unabweislich aber ist das Erleben von Menschen, deren Eßverhalten sich eindeutig und nachhaltig stabil geändert hat, nachdem deren Körper entschlackt und entgiftet waren, außerdem deren Ich frei kam von allen üblen geistigen oder seelischen Bremsen: Herkömmlich süße Nahrungsmittel schmecken nicht mehr. Schon ein Teelöffel reiner Zucker löst nach kurzer Zeit Unwohlsein aus bis hin zur Übelkeit. Gutes Brot ist statt dessen zum täglichen Bedürfnis geworden, und man ißt nur noch die halbe Menge dessen, was der Körper vor der Umstellung brauchte.

Und wie verhält sich der Körper jetzt zum Alkohol? Dazu schreibe ich im nächsten Artikel.
Bild: pixabay.com/ Jedidja / thx

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