Die Naturwissenschaften und die Lebenskraft

Gibt es für die modernen Naturwissenschaften die Lebenskraft? Die Antwort ist kurz und knapp: Nein. Ist es dann überhaupt möglich, daß es die Lebenskraft trotzdem gibt? Ich sage ja.

Immanuel Kant formulierte mit seiner Vorstellung vom „Ding an sich“, daß dieses sich hinter einem prinzipiellen Schleier verberge, der Mensch also mit unüberwindlichen Grenzen seines Erkenntnisvermögens leben muß. Immerhin hat Kant damit eingeräumt, daß es hinter diesem Erkenntnisschleier etwas gibt. Der alte Goethe erlebte dann, wie die völlige Verneinung dieser „Welt hinter dem Schleier“ mehr und mehr die öffentliche Meinung prägte. Der Materialismus wurde zum herrschenden Weltbild. Eine geistige Welt existierte für die so glaubenden Menschen nicht mehr. Man kann diese Menschen auch wissenschaftsgläubig nennen, gleichwohl sie selbst fest davon überzeugt waren und das noch heute sind, nicht zu glauben, sondern die absolute und alleinige Wahrheit zu vertreten.

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Die Natur wurde so mit der Aufklärung beginnend aus der Welt der Religionen herausgeschnitten, wurde nicht mehr als Schöpfung einer guten geistigen Welt verstanden, den Menschen zur Pflege und Bewahrung an die Hand gegeben. Und der Menschen lebendige Verbindung mit der Natur wurde nach und nach in die Angst vor der Natur verbogen. Das begann schon mit der sogenannten Hexenverfolgung.

Damit konnte man die Natur als rechtlose Sache beliebig plündern. Der Mensch verstieg sich zudem immer mehr in seinen Intellekt. Philosophisch mündete das in den Positivismus ein. Damit verlor der Mensch die Fähigkeit, die Kraftströme der geistigen Welt wahrzunehmen, denn die intellektuelle Betätigung der Seele verschließt nach und nach die Chakren, d.h. die Wahrnehmungsorgane für die geistigen Kräfte. Es blieben die direkt sinnlich wahrnehmbaren Wirkungen und die materiell erklärbaren Energien dahinter als die einzige reale Welt. Die Lebenskraft, von der noch Goethe wußte, wurde als Gehirngespinst diskreditiert. Da stehen wir heute. Wer von einer Lebenskraft spricht, ist schlicht und einfach „unwissenschaftlich“.

Dabei gab es immer schon und gibt heute noch viel mehr wunderbare Möglichkeiten, die Lebenskraft experimentell nachzuweisen, im naturwissenschaftlichen Jargon ausgedrückt: die Existenz der Lebenskraft zu beweisen. Man muß einfach nur über längere Zeiten hin Pflanzen, Tiere, Menschen beobachten, die unterschiedlich starken Lebenskräften ausgesetzt sind. Diese Beobachtungen sorgfältig ausgeführt und solide statistisch ausgewertet, wird man die geforderten Beweise in der Hand haben.

Selbst der kleine Versuch mit dem Farbtropfen, den ich in meiner Broschüre zu den Pleroma Aktivatoren (Link auf der Startseite) dargestellt habe, würde einen hinreichenden Beweis für die Lebenskraft liefern, wenn dieser eines Tages hinreichend oft und öffentlich anerkannt wiederholt wäre. Noch steht das öffentliche Interesse der Ausführung solch einer Versuchsserie entgegen.
Bild: pixabay.com/andreas160578/thx

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