Geistheilung

Die einfachste Art der Geistheilung ist im Artikel über Selbstheilung beschrieben. Es ist der vom Ich, also vom individuellen menschlichen Geist gelenkte, gezielte Einsatz des eigenen Immunsystems.

Ein Kinesiologe kann dazu alle funktionalen Zustände des erkrankten Körpers feststellen, auch alle Fremdstoffe (Gifte) im Körper und dem Erkrankten für die gezielte Aktivität seines Ichs mitteilen. Solch ein kinesiologischer Test ist keine medizinische Diagnose! Dafür sind Mediziner und Heilpraktiker zuständig. Wer also eine medizinische Diagnose sucht, einen Namen für seine Krankheit braucht und eine anerkannte Therapie benötigt, kann das beim Ernährungs- und Lebensberater nicht bekommen.
meditation-geistheilung
Oft beruhen körperliche Funktionsschwächen oder Fehlfunktionen nur auf Verschlackungen und subtilen Vergiftungen. Oft können körperliche Funktionsschwächen oder Fehlfunktionen aber zusätzlich durch seelische Störungen, fremde Seelen oder üble Wesen ausgelöst und auch dauerhaft festgelegt werden.

Dann ist es die Aufgabe, solche fremden Seelen oder üblen Wesen zu erkennen, also dem Typ nach genau zu erfassen und zu benennen. Das ist kinesiologisch, generell intuitiv möglich. Ist doch deren Ablösung die notwendige Voraussetzung, daß Entschlackung und Entgiftung geschehen können.

Hier benötigt es über die Information des betroffenen Menschen hinaus weitere Hilfe durch den Kinesiologen oder so geschulten Heilpraktiker oder Arzt. Dieser wird zum Priester, zum Helfer im Gebet. Das ist der eigentliche Geistheiler. Es geht dabei um die Ablösung jener Seelen oder üblen Wesen, was mit Hilfe von Fürbitt-Gebeten möglich ist. Manch ein Priester von Beruf beherrscht diese Fähigkeiten auch.

Bei seelischen Störungen ist die Vorgehensweise sehr ähnlich. Das ist dann allerdings medizinische Therapie und zentraler Bestandteil einiger heilpraktischer Methoden.

Manche Art von Geistheilung (z.B. der Exzorzismus) hat einen anderen Hintergrund. Wenn dem Christus vorgeworfen wurde, er würde „den Teufel mit dem Beelzebub“ austreiben, so sagt dies, daß Jene, die den Vorwurf erhoben, wohl wußten: Es gibt in der zentralistischen geistigen Welt üble Wesen unterschiedlicher Mächtigkeit. Hat sich nun ein „Geistheiler“ mit einem sehr mächtigen üblen Wesen verbunden, kann er durchaus Besetzungen durch weniger mächtige Wesen auflösen. Da kann dann eine Krankheit sehr plötzlich verschwinden. Der Preis ist eine neue, viel tiefere seelisch-geistige Fixierung, die allerdings lange mit normaler körperlicher Funktion einhergehen kann.

Ein Beispiel für Geistheilung der dezentralen Art ist das Wirken von Bruno Gröning. Wenn da ein über Jahre steifer Arm binnen weniger Stunden wieder vollständig bewegbar wurde, so ist die Ursache der Versteifung eine geistig ausgelöste Muskelstarre gewesen. Unter der guten Kraft Bruno Grönings mußte das üble Wesen weichen, die Muskeln wurden wieder bewegbar. Im Körper des Betroffenen herrschte wieder das eigene Ich, und das hatte von da ab Kraft genug, das üble Wesen fern zu halten.

Paracelsus benannte fünf Stufen der Ärzte. Die fünfte Stufe sind für Ihn die „Fideles“, die aus der Kraft des Glaubens heilenden Ärzte. Das sind die Geistheiler der dezentralen Art, zu denen ich mich heute auch rechnen darf.

Bild: pixabay.com/thx

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.