„Minerale“ im Trinkwasser

Sind „Minerale“ im Trinkwasser förderlich? Zwei Auffassungen stehen gegeneinander. Die einen halten die „Minerale“ im Trinkwasser für eine sinnvolle, ja sogar notwendige Ergänzung zu den „Mineralen“, die der Körper aus der Nahrung aufnimmt. Die anderen sehen in den „Mineralen“ im Trinkwasser eine Belastung für den Körper, weil von diesen letztlich die Aufnahme der „Mineral“stoffe aus der Nahrung behindert sei.

Die Minerale sind tatsächlich Metalle, im Wasser als Salze gelöst (anorganisch gebunden, Metall + Säure = Salz), in den Nahrungsmittel meistens als Bestandteile von Eiweiß (organisch gebunden). In den wenigsten Fällen handelt es sich um feinst zerriebene Steine. Das wären echte Minerale im Wasser, in sogenannt kolloidaler Lösung. Darum oben die Anführungsstriche. Wenn im Vergleich von Wasser und Nahrungsmitteln von organischen und von anorganischen Mineralen gesprochen wird, so ist das also sehr irreführend. Gemeint sind dabei die verschieden gebundenen Metalle.

Trinkwasser Minerale

Kann der Mensch die Metallverbindungen in den Mineral- und Tafelwässern verwerten? Ja, und das ist wissenschaftlich eindeutig gezeigt. Die Verfügbarkeit beträgt dabei etwa 50%. Bei Osteoporose hat Mineralwasser den Verlauf gemildert. 4 Liter Mineralwasser mit 500 mg/L Kalk reichen danach aus, den Tagesbedarf an Kalk eines erwachsenen Menschen etwa zur Hälfte zu decken. Dabei konnte gezeigt werden, daß die Mineralstoffe im Wasser leichter aufgenommen wurden (!) als die Mineralstoffe aus der festen Nahrung.

An diesem Punkt stieß und stoße ich an. Ist die Nährstoffaufnahme aus der festen Nahrung geschwächt? Aus meiner Erfahrung mit Entschlackungskuren bei inzwischen etwa 200 Klienten möchte ich das feststellen. Danach ist die Nährstoffaufnahme im Darm bei den allermeisten Menschen heute sehr niedrig, im Bereich von 15% bis 20% des Möglichen.

Waren Entschlackung, Entgiftung und Regeneration eines Körpers erfolgreich, so war nach 1 bis 2 Jahren die Nährstoffaufnahme aus der festen Nahrung im Darm auf volle Höhe aufgebaut. Die betroffenen Menschen aßen von da ab deutlich weniger als all die Jahre zuvor, ohne irgend einen Mangel zu leiden. Auch mögen diese Menschen nur noch wirklich reines, aktiviertes Wasser (weniger als 25 mg/L Mineralien) trinken.

Diese Kuren waren fast alle mit schwach mineralisiertem Wasser (unter 50 mg/L) in Verbindung mit einem PLEROMA Aktivator durchgeführt. Bei Wässern mit höheren, gar mit hohem Mineralgehalt verzögerte sich der Verlauf der Regeneration merklich auf 2 bis 4 Jahre. – Ich muß hier nochmals betonen, daß diese Aussagen ganz auf Erfahrungswerten basieren, nicht wissenschaftlich abgesichert sind!

Da dieses Thema sehr umfangreich ist, beabsichtige ich eine Ausarbeitung, die den Stand der wissenschaftlichen Arbeiten dazu diskutiert und das Für und Wider der vielen Argumente im einzelnen abwägt und erläutert.

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