Mythos „Quantenmechanik“

Quantenmechanik als Grundlage der Wasseraktivierung – ist das ein Mythos? Dazu möchte ich heute als Physiker, der ich die Quantenmechanik umfangreich studiert und auch angewendet habe, Stellung beziehen.

Immer wieder preisen Händler von Wasseraktivatoren ihre Geräte mit der Aussage, ihre Technik der Wasseraktivierung sei quantenmechanisch begründet. Das klingt wie eine Absicherung durch die moderne Physik. Vor kurzem waren solche Aussagen auch noch auf den Websites einiger Hersteller zu finden, sind dort inzwischen aber entfernt.

wasseraktivierung

Allein ist das so und kann das überhaupt sein? Wenn bei der Aktivierung im Wasser Ordnung geschaffen wird in Form besonderer und stabiler Molekülcluster, so ist das die Tat geistiger Wesen, die von außen in das Wasser hineinwirken.

Ein Quantenmechaniker würde dagegen mit höchst komplizierten mathematischen Formeln genau berechnen, wie diese Molekülcluster aus Kräften geformt werden, die den Atomen bzw. den Molekülen des Wasser selbst zu eigen sein sollen. Das aber ist nicht möglich, weil die formenden Kräfte in diesem Falle der geistigen Welt angehören, nicht der Materie, und deshalb gar nicht berechenbar sind! Außerdem sind für die Quantenmechanik nach heutigem Stand des Wissens Cluster im Wasser immer nur ganz kurze Zeit (Picosekunden) stabil und zerfallen wieder, siehe dazu https://de.wikipedia.org/wiki/Wassercluster.

Stabile Cluster sind Taten geistiger Wesen aus der Kraft von deren Vorstellungen, also aus den Begriffen, in denen diese Wesen sich ausleben.

Wenn ein Geist im Wasser Moleküle zu Hohlkugeln zusammenfügt und dann zusammenhält, so kann er das, weil er einen lebendigen Begriff der Kugelschale hat. Erst der menschliche Intellekt definiert die Kugelschale als die Summe aller Punkte, die zu einem bestimmten Punkt den gleichen Abstand haben. Damit macht der Mensch die Kugel zu einem mathematischen Objekt und so der (fast) uneingeschränkten technischen Nutzung zugänglich.

Schauen wir in die Geschichte der Mathematik. Zwei Motive trieben die Mathematiker aller Zeiten: Die Verbesserung der Technik zwecks Beherrschung der Natur und der Beweis Gottes. Heute ist nur noch das erste Motiv übrig.

Bei den genannte Händlern und früher auch den Herstellern von Wasseraktivatoren komme ich von dem Eindruck nicht los, daß sie mit ihrer Anspielung auf die Quantenmechanik die gottgegebene Richtigkeit ihrer Geräte suggerieren wollen, wenigstens die naturwissenschaftliche Absicherung. Keiner hat bis heute die quantenmechanische Berechnung seiner (behaupteten?) Cluster im Wasser vorgelegt. Also ist der Rückgriff auf die Quantenmechanik und die Behauptung, an der Entwicklung der Produkte seien Physiker beteiligt gewesen, nichts als ein neuzeitlicher Mythos.

Ich brauche keinen Mythos, weil ich mit der realen geistigen Welt zusammenwirke. Im nächsten Artikel werde ich den Zusammenhang zwischen der Lebenskraft und der modernen Physik besprechen.
Bild: pixabay.com/Sutulo/thx

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