Normales und Gesundes

Ist das, was wir als Regel erleben, auch immer das Richtige im Sinne der Gesundheit, ist Normales immer Gesundes? In meinem Artikel zum sauren Speichel gab ich ein Beispiel, daß das nicht so sein muß.

Heute will ich vorbereiten, die gesunde Zuckerverdauung zu erläutern und beginne dafür mit einer kurzen Besprechung des Wurmfortsatzes oder „Appendix“, ein drüsenreicher, darmartiger Schlauch am Ende des Blinddarms. Für Biologen und Mediziner ist der Wurmfortsatz ein bedeutungsloses Überbleibsel aus einer früheren Zeit der Menschheit, von der Evolution überwunden. Bei der sogenannten „Blinddarmentzündung“, die tatsächlich eine Entzündung des Appendix ist, wird dieser dann auch schnell entfernt. Einzig für den Fall langanhaltender Durchfallerkrankung fand man eine Erhaltung der Bakterien der Dickdarmflora im Wurmfortsatz, so daß nach Abklingen des Durchfalls von dort aus die Neubesiedelung des Dickdarms zügig erfolgte.

Gesundes salad

Und welche Aufgabe hat dieser Sack am rechten unteren Ende des Dickdarms, der Blinddarm? Bekannt ist nur, daß ein gewisser Beitrag zum Immunsystem vom Blinddarm ausgeht. Mehrmals täglich entlädt sich der Blinddarm in den aufsteigenden Dickdarm, um dann wieder frischen Speisebrei aus dem Dünndarm aufzunehmen. Bei Säugern wie Pferd, Nashorn oder Mehrschweinchen leistet der Blinddarm allerdings die Verdauung von Pflanzenfasern zu Stärken und Zuckern, nicht aber beim Menschen. Wofür also dieses Theater, wo der Dickdarm doch vor allem der Entwässerung des Darminhaltes dient – wie es in der heutigen Lehre heißt. Dazu kann der Blinddarm getrost fehlen. Ob der Blinddarm mehr mit dem Immunsystem zu tun hat, als der Forschung bis heute bekannt ist? Und ob der Blinddarm auch beim Menschen Fasern aufschließen kann zu Zuckern?

Und wie steht es um die Nährstoffresorption im Dickdarm? Werden im Dickdarm Nährstoffe ins Blut aufgenommen? Im Normalfall nur kurzkettige Fettsäuren, von der Darmflora erzeugt aus überschüssigen Kohlehydraten. Das ist kein nennenswerter Beitrag zur Ernährung.

Im Kreise der langjährigen Nutzer des reinen, aktiven Wassers zeigt der kinesiologische Test allerdings etwas ganz anderes. Da nimmt der Dickdarm erhebliche Mengen an Nährstoffen auf, Zucker und Eiweiße, zusätzlich zur sowieso hohen Nährstoffaufnahme im Dünndarm. Beim Mann handelt es sich dabei typisch um 45% der gesamten Nährstoffmenge, bei der Frau liegt dieser Wert bei 50%. – Diese Menschen essen heute erheblich weniger als in den Jahren „normaler“ Verdauung vor der Entschlackung des Körpers, und sind damit gesättigt und zufrieden. Ich möchte diesen Zustand den gesunden nennen.

Zu diesem gesunden Zustand gehört auch, daß – so der kinesiologische Test – der gesunde Dünndarm gar keinen Zucker mehr aufnimmt, sondern Fette und Eiweiße.

Im nächsten Artikel gehe ich weiter der Frage um die Zuckerverdauung nach.
Bild: pixabay.com/user/Romi/thx

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