Und der Griff zur Flasche?

Hat sich der Griff zur Flasche mit der Umstellung der Zuckerverdauung erledigt? Ein wenig vorschnell möchte ich darauf mit „Ja“ antworten. (Zur Zuckerverdauung siehe die letzten drei Artikel.)

Der Körper hat sich jetzt noch in anderer Hinsicht sehr verändert. Die Schleimhäute des gesamten Verdauungstraktes sind undurchlässig geworden für Äthanol, den gewöhnlichen Alkohol. Es war für die Menschen, deren Ich die Zuckerverdauung umstellte, eine große Überraschung, daß auch bei Genuß von größeren Mengen Wein oder Bier, sogar von Schnaps der Rausch ausblieb. Zugleich wurde die eigentliche Wirkung dieser Getränke viel deutlicher.

flasche-alkohol

Wein regt u.a. die Epiphyse, den Sitz des sog. dritten Auges sehr an, aktiviert zudem Stirn- und Scheitelchakra und erweitert so das körperliche Gehäuse der Seele für die Verbindung mit der geistigen Welt. Bier wirkt mit den Kiesel-Kräften der Gerste besonders unterstützend auf die Thymusdrüse und regt insgesamt das vegetative bzw. autonome Nervensystem an, fördert also vor allem die Regeneration des Körpers in den Nächten. Schnäpse haben sehr spezifische Wirkungen auf einzelne Organe, Gin z.B. stärkt die Nieren sehr, Doppelkorn die Mastdarm-Muskulatur.

(Eine Anmerkung zur Thymusdrüse: Für die Schulmedizin stellt diese Drüse zwischen dem 18. und dem 20. Lebensjahr ihre Funktion ein und verfettet. Für den „normalen“ Menschen ist das so. Im Ich-gesteuerten und entschlackten Körper kommt die Thymusdrüse (kinesiologisch erfaßt) wieder zur vollen Funktion.)

Die heute angebotenen alkoholischen Getränke sind trotzdem mit großer Vorsicht zu genießen. Es können Spuren von Insektengiften, Insekteneiweiß und Schimmelgiften enthalten sein, außerdem mehr oder weniger viel Fuselalkohole, für die die Schleimhäute weiterhin durchlässig bleiben. Nach meiner Erfahrung sind nur etwa 10% der angebotenen Weine frei von solchen Giften und niedrig im Fuselgehalt. Das gilt auch für Bio-Produkte (!), denn z.B. die Sauberkeit der Weingärung ist entscheidend für den Fuselgehalt, und da nehmen sich konventionelle Winzer und Bio-Winzer nichts. Ein guter Wein enthält weniger als 10 mg/L Fusel (bei typisch 120 g/L Äthanol!), ein üblicher – auch Bio- Wein enthält typisch 30 mg/L Fusel, was für mich grenzwertig ist, manche Weine enthalten bis zu 150 mg/L Fusel. Solche erzeugen schon bei Verzehr von einem Glas davon Rauschzustände und danach heftige Kopfschmerzen.

Das Äthanol selbst fördert nun die Fettverdauung und ist zudem hochwertiger Energieträger, leistet mehr als Zucker.

Trotzdem will ich hiermit nicht zum regelmäßigen Genuß von alkoholischen Getränken aufrufen. Körper und Seele des gesunden Menschen verlangen ja in der Regel gar nicht danach. In besonderen Momenten aber, wenn der Körper die heilende Wirkung nötig hat oder die Seele, vom Ich gelenkt, das alkoholische Getränke nutzen möchte, bieten sich damit gute Möglichkeiten zur Förderung der seelisch-geistigen Entwicklung, weit weit weg von jeder Sucht. Ist doch die Sucht das Problem von Menschen mit schwachem Ich. Und solche Menschen schaffen zumeist die Entschlackung gar nicht, die die Voraussetzung ist für die Umstellung der Zuckerverdauung.
Bild: pixabay.com/Meditations/thx

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.